Lernen, Lernnetzwerke und Freie Software Communities

Ich mache auf das Lernen mit und durch Freie Software aufmerksam. Vielleicht passen Freie Software-Communities zu Vorstellungen von Lernnetzwerken und Lesende haben für das ein- oder andere Verwendung. Etwas Historie und Wissen um Freie Software schreibe ich dazu 😉

Unter den ersten Hackern in den 50er/60er Jahren, am MIT – Massachusetts Institute of Technology, zu denen etwa Joseph Weizenbaum[0] gehörte, war es eine Selbstverständlichkeit, Programme, ihre Software und ihr Wissen um diese, miteinander zu teilen. [0] http://maxen.de/Weizenbaum

Anfang der 80er Jahre wurde es notwendig, Software/Programme und das Wissen um diese, gegen eigentümliche Vereinnahmung und in Besitz nahme zu schützen. Freie Software-Lizenzen orientieren sich an „vier Freiheiten“.
Sie wurden 1984 von Richard Stallman erdacht.

Stark verkürzt[1]: Du darfst Freie Software
0. benutzen
1. verstehen
2. verbreiten
3. verbessern. Verbesserungen unterliegen wiederum diesen Freiheiten!

[1] http://www.fsfe.org/about/basics/freesoftware.de.html

Die Freie Software Bewegung (Free-Software-Movement) ist heute eine weltweite Bewegung, die ohne Weitergabe freien Wissen nicht existierte.

Über die ursprünglichen Hacker aus den 50er/60er Jahren hinaus, verweist das folgende Dokument[x] auf die Entwicklung der Schweizer Uhrenmacher, und deren ursprünglich offenen Austausch über ihr Handwerk, um die besten Techniken
miteinander verbinden zu können.

Auch dieses Wissensdokument ist Frei, hier im Sinne der CreativeCommons
[x] http://texte.datenteiler.de/die-anarchie-der-hacker-ebook/

D.h., die ursprünglich für Software erdachten Regeln über die Freiheit von Programm-Quellcode, werden heute auf andere Formate (Dateiformate, Texte, Töne, Bilder, bewegte Bilder mit Ton) übertragen.

Ohne diese freien Formate, wären auch die Inhalte (die Bildung und Wissen enthalten können) nicht frei zugänglich, denn um frei rein-gucken und lernen zu können, muss auch das Werkzeug frei sein, dass das Format versteht. Es genügt also nicht, dass der Inhalt(das Wissen) frei ist, wenn der Schlüssel für die Kiste, in der das Wissen steckt, nicht frei verfügbar ist.

Programm-Quellcode ist mit Kochrezepten oder Bauanleitungen vergleichbar. Wenn das Rezept frei ist, kannst Du das Gericht kochen, daraus lernen und es variieren bzw. verbessern. Patentrechtlich Geschütztes verhindert das Lernen und Verbessern. Patente, Software-Patente sind fortschrittsfeindliche Lernverhinderer.

Wie nun findet die Bewegung, das Leben und Lernen und die Arbeit für Freie Software (und gegen Software-Patente) statt, damit das Wissen frei bleibt und entwickelt werden kann?

Natürlich gibt es die digitalen Medien zum Austausch und für die Organisation. Wissen wird öffentlich zusammengetragen, sortiert und präsentiert (Wiki). Freie Lernvideos über Freie Software und ihre Bedienung sind im Internet verfügbar; auf die Maße an Freiheit der Internet-Plattformen ist zu achten. Z.B. Twitter ist unfrei, indenti.ca ist sammt zugrundeliegender Technik frei!

Ebenso ist auf das Maß an Freiheit von Firmen zu achten, die die Entwicklung Freier Software eher stören, als fördern. Beispiel:
Die Hamburger Firma StarDivision hat ein freies StarOffice gemacht, wurde von Sun gekauft, die es in Zusammenarbeit mit einer freien Entwicklergemeinde zu OpenOffice.org machten. Nun kaufte die Firma Oracle die Firma Sun und hat es sich mit der Entwicklergemeinde verdorben; also nehmen diese den QuellCode, er steht ja unter freier Lizenz, und machen daraus das freie LibreOffice.org; die ersten Veröffentlichung gibt es dort(bald auch in deutscher Sprache):
http://www.documentfoundation.org/download/

Es gibt hunderte von Gruppen(Communities), verteilt über die ganzen Erde, die sich regelmäßig Treffen, um Ihr Wissen und Können und die Ergebnisse Ihres Wirkens auszutauschen. Sie sind konstruktiv, für Jede und Jeden (unter den üblichen sozialen Gesichtspunkten) zugänglich. Es gibt regionale Treffen, landesweite, bundesweite und weltweite Treffen mit Workshops (Arbeitstreffen), Vorträgen, Live-Vorführungen, Prüfungen (LPI.org) ..

.. wie bei einer Elterninitiative für eine Freie Schule, kann “man“ hingehen und sofort mitmachen, Fragen, Lernen, sich mit den je eigenen Qualitäten einbringen.

Bundesweit verteilte Gruppen, in vielen Städten vertreten sind z.B. die sogenannten LUGs – LinuxUserGroups, oder die Erfa-Kreise (Erfa – Erfahrung) des CCC, die regelmäßig zu Vorträgen, Workshops oder Treffen einladen und Kongresse oder Camps veranstalten.

Meine Vorliebe gilt Skolelinux, dem GNU/Linux für den Bildungsbereich aus dem Debian Edu – Projekt. Das zugrundeliegende firmen-unabhängige Debian/GNULinux wird von mehr als 1.000 Entwicklern auf der ganzen Welt verteilt und rund um die Uhr entwickelt. Skolelinux hat ein Testzentrum in Güterloh und ein Lern- und Testzentrum in Berlin im KuBiZ – Kultur- und Bildungszentrum ..

Folgend ein Vortrag zur Eröffnung von einem Herrn, der einen “Lernladen“ eröffnet hat (Bässe runterdrehen, gegen das Brummen)

Und ein Interview mit den Projektleiter von Skolelinux/Deutschland

Abschließend der Verweis zu einer Diplom-Arbeit:
„Stabilisierung von Netzwerken freier Softwareentwicklung aus der Perspektive der Akteur-Netzwerk-Theorie“
http://www.schoenhagen.name/diplomarbeit/

__________________________________________________________________
Einzuarbeitende, kritische Anmerkungen (weitere Bitte als Kommentar)
——————————————————————————————–
Hallo Christian,

Maxen, Christian schrieb:
> Mich interessieren die technischen oder historischen Fehler im unten
> weitergeleiteten Text!

Okay, ich versuche es mal. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir nur wenige inhaltliche Fehler aufgefallen sind. Allerdings sind viele Sachverhalte unglücklich dargestellt. Wer im Thema steckt, erkennt was Du meinst. Aber Außenstehende werden ein falsches Bild von der Sache erhalten.

> Bisher hab“ich Texte unter
> „CC – CreativeCommons[0], maxen legt auf Namensnennung keinen Wert.“
> [0] http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/
> veröffentlicht.

> Ist diese CC-Lizenz OK für einen einfachen Text mit Internet-Verweisen?

Ich empfehle grundsätzlich, statt „BY-NC-SA“ lieber „BY-SA“ zu verwenden.

Denn die SA-Klausel (Weitergabe unter gleichen Bedingungen) sorgt bereits für Fairness, und eine NC-Klausel (Keine kommerzielle Nutzung) schränkt die Weiterverbreitung Deines Textes nur unnötig ein.

Würde es nicht um einen Text, sondern um Software gehen, dann wäre sie unter den Bedingungen „BY-NC-SA“ definitiv keine Freie Software. Unter den Bedingungen „BY-SA“ hingegen schon.

(Ob man an die Freiheiten von Text/Musik/Bild jedoch die gleichen hohen Ansprüche stellen sollte wie an Software, das ist eine separate Diskussion.)

> Ich mache Dich einfach auf das Lernen mit und durch Freie Software aufmerksam.
> Vielleicht passen Freie Software-Communities zu Deinen Vorstellungen von
> Lernnetzwerken und Du hast für das ein- oder andere Verwendung.
> Etwas Historie und Wissen um Freie Software schreibe ich dazu 😉

Dieser Gedanke ist vollkommen korrekt und ich kann ihn durch meinen eigenen Bildungs-Werdegang nur bestätigen. Wäre ich nicht schon zu Schulzeiten mit Freier Software intensiv in Berührung gekommen, wäre ich heute mit Sicherheit kein gut mit Aufträgen versorgter Softwareentwickler und Systemadministrator. Und ich wäre womöglich in die Illegalität abgedrängt worden. Mir würde das Programmieren sicher beiweitem nicht so viel Spaß machen, wie es das heute tut.

> Unter den ersten Hackern in den 50er/60er Jahren, am MIT – Massachusetts
> Institute of Technology, zu denen etwa Joseph Weizenbaum[0] gehörte, war es
> eine Selbstverständlichkeit, Programme, ihre Software und ihr Wissen um
> diese, miteinander zu teilen. [0] http://maxen.de/Weizenbaum

Hier hättest du gleich die Analogie zu Kochrezepten bringen sollen, zur besseren Anschaulichkeit. Das kommt bei dir leider erst viel später im Text. (siehe unten)

Für die meisten Leute ist Software lediglich ein Werkzeug. Dass Software auch und vorallem Wissen ist, und zwar in automatisierter für (im Prinzip) jedermann zugänglicher Weise, das sehen viele nicht. Gerade in der Bildungsdebatte sollte man das frühstmöglich klar machen. Natürlich in einfacheren Worten als ich es hier gerade getan habe, zum Beispiel durch besagte Analogien.

> Anfang der 80er Jahre wurde es notwendig, Software/Programme und das Wissen um
> diese, gegen eigentümliche Vereinnahmung und in Besitz nahme zu schützen.

Diese Aussage kann leicht missverstanden werden, da Du einen wesentlichen historischen Zwischenschritt ausgelassen hast: Das plötzliche Auftauchen von unfreier Software im großen Stil.

> Freie Software-Lizenzen orientieren sich an „vier Freiheiten“.
> Sie wurden 1984 von Richard Stallman erdacht.

> Stark verkürzt[1]: Du darfst Freie Software
> 0. benutzen
> 1. verstehen
> 2. verbreiten
> 3. verbessern. Verbesserungen unterliegen wiederum diesen Freiheiten!

> [1] http://www.fsfe.org/about/basics/freesoftware.de.html

Das ist zu stark vereinfacht. Statt „1. verstehen“ sollte man eher „verstehen und verbessern“ sagen. Statt „3. verbessern“ sollte man lieber „Verbesserungen verbreiten“ sagen.

Und dass Verbesserungen wiederum diesen Freiheiten unterliegen sollen, das ist _keine_ Forderung dieser 4 Freiheiten! Es gibt sowohl freie Lizenzen, die das verlangen als auch welche, die dies nicht verlangen.

> Die Freie Software Bewegung (Free-Software-Movement) ist heute eine weltweite
> Bewegung, die ohne Weitergabe freien Wissen nicht existierte.

Korrekt.

(Allerdings solltest du nochmal die Bindestrich-Setzung sowie die Grammatik dieses Satzes prüfen.)

> Über die ursprünglichen Hacker aus den 50er/60er Jahren hinaus, verweist das
> folgende Dokument[x] auf die Entwicklung der Schweizer Uhrenmacher, und deren
> ursprünglich offenen Austausch über ihr Handwerk, um die besten Techniken
> miteinander verbinden zu können.

> Auch dieses Wissensdokument ist Frei, hier im Sinne der CreativeCommons
> [x] http://texte.datenteiler.de/die-anarchie-der-hacker-ebook/

Sehr schöne Analogie.

Übrigens, dieser Text verwendet die freie CC-Lizenz „BY-SA“, verzichtet also bewusst auf die NC-Klausel. 🙂

> D.h., die ursprünglich für Software erdachten Regeln über die Freiheit von
> Programm-Quellcode, werden heute auf andere Formate (Dateiformate, Texte,
> Töne, Bilder, bewegte Bilder mit Ton) übertragen.

> Ohne diese freien Formate, wären auch die Inhalte (die Bildung und Wissen
> enthalten können) nicht frei zugänglich, denn um frei rein-gucken und lernen
> zu können, muss auch das Werkzeug frei sein, dass das Format versteht. Es
> genügt also nicht, dass der Inhalt(das Wissen) frei ist, wenn der Schlüssel
> für die Kiste, in der das Wissen steckt, nicht frei verfügbar ist.

Diese zwei Absätze sind sehr problematisch. Du vermischst zwei Dinge, die erst einmal nichts miteinander zu tun haben.

Zum einen werden Freie-Softeware-Lizenzen auf andere Werke (Text, Bild, Musik) übertragen. Das geschieht durch Lizenzen wie die GNU FDL oder Creative Commons. Aber auch die klassischen Software-Lizenzen (z.B. GPL) lassen
sich auf solche Werke anwenden, das passiert z.B. regelmäßig mit Grafiken oder Musik, die Teil von Freier Software (z.B. von freien Computerspielen) sind.

Diese neue Art von Freien Lizenzen sichert Nachhaltigkeit des Wissens an sich, weil insbesondere jeder die Freiheit hat, die Werke möglichst weit zu verbreiten, sie mit der Zeit gemeinschaftlich auf dem aktuellen Stand zu halten, in verschiedene Sprachen zu übersetzen und sie in beliebige andere Dateiformate zu konvertieren.

Völlig separat davon existiert ein zweites Problem, das der offenen Standards. Dabei geht es beiweitem nicht nur um freies Wissen, sondern auch z.B. um die Kommunikation der Bürger mit Behörden, oder um Publikationen öffentlicher Dienste (z.B. Fahrpläne der ÖPNV).

Es sind zwei separate Themen, die man separat behandeln sollte. Das einzige, was sie gemeinsam haben, ist, dass man freies Wissen über offene Standards verbreiten sollte. Aber selbst wenn nicht, wäre das auch nicht so tragisch, denn es genügt, wenn auch nur _eine einzige_ Person das Dokument öffnen kann und in ein offenes Format konvertiert. Echte Schwierigkeiten gibt es ganz woanders, z.B. wenn Du einen Behördenbrief als *.docx erhältst.

> Programm-Quellcode ist mit Kochrezepten oder Bauanleitungen vergleichbar.

Diese Analogie hätte früher kommen sollen. Siehe oben, in der Geschichte.

> Wenn das Rezept frei ist, kannst Du das Gericht kochen, daraus lernen und es
> variieren bzw. verbessern. Patentrechtlich Geschütztes verhindert das Lernen
> und Verbessern. Patente, Software-Patente sind fortschrittsfeindliche
> Lernverhinderer.

Das ist zu stark vereinfacht. Insbesondere verhindern Patente kein Lernen, im Gegenteil. _Eigentlich_ sind Patente dazu gedacht, dass das Wissen in der Patentschrift dokumentiert ist und nach Ablauf des Patentes von jedermann eingesehen und nachgebaut werden kann. Und auch während das Patent aktiv ist, kann jeder darin nachlesen und das als Inspiration für eigene, neue Dinge verwenden.

Ich meine, ja klar, Patente machen große Probleme. Aber an ganz anderen Stellen. Ich glaube, hier hast Du mit zu viel Gewalt versucht, es auf das Thema „Lernen“ herunterzubrechen. 🙂

> Wie nun findet die Bewegung, das Leben und Lernen und die Arbeit für Freie
> Software (und gegen Software-Patente) statt, damit das Wissen frei bleibt und
> entwickelt werden kann?

> Natürlich gibt es die digitalen Medien zum Austausch und für die Organisation.
> Wissen wird öffentlich zusammengetragen, sortiert und präsentiert (Wiki).
> Freie Lernvideos über Freie Software und ihre Bedienung sind im Internet
> verfügbar; auf die Maße an Freiheit der Internet-Plattformen ist zu achten.
> Z.B. Twitter ist unfrei, indenti.ca ist sammt zugrundeliegender Technik frei!

Der letzte Satz ist zu ungenau. Woran erkennt man, dass Twitter unfrei ist? Oder Google Mail?

Generell ist die Frage, ob ein Webdienst „frei“ ist, nicht leicht zu beantworten, siehe auch GPL vs. AGPL. Das ist ein großes Faß, das du da in einem Nebensatz aufmachst. Ohne kurze Einleitung ist das für einen Neuling IMHO unverständlich und nicht nachvollziehbar.

> Ebenso ist auf das Maß an Freiheit von Firmen zu achten, die die Entwicklung
> Freier Software eher stören, als fördern. Beispiel:
> Die Hamburger Firma StarDivision hat ein freies StarOffice gemacht, wurde von
> Sun gekauft, die es in Zusammenarbeit mit einer freien Entwicklergemeinde zu
> OpenOffice.org machten. Nun kaufte die Firma Oracle die Firma Sun und hat es
> sich mit der Entwicklergemeinde verdorben; also nehmen diese den QuellCode,
> er steht ja unter freier Lizenz, und machen daraus das freie LibreOffice.org;
> die ersten Veröffentlichung gibt es dort(bald auch in deutscher Sprache):
> http://www.documentfoundation.org/download/

Hier geht die Kernaussage verloren.

Du willst wahrscheinlich darauf hinaus, dass Oracle kein Freund von freier Software ist, und dass es gefährlich sein kann, wenn alle Mithelfer ihre Rechte an den Hauptentwickler abtreten (was z.B. im kritikwürdigen Dual-Licensing-Modell notwendig ist).

Aber _eigentlich_ zeigst Du mit deiner Geschichte auf, dass die 4 Freiheiten eine sehr gute Schadenbegrenzung ermöglichen. 🙂

Auch hier machst Du ein großes Faß auf (Forking, Projektorganisation, etc), das IMHO von einem Außenstehenden nicht verstanden werden kann, wenn Du keine einführenden Worte in das Thema gibst.

> Es gibt hunderte von Gruppen(Communities), verteilt über die ganzen Erde, die
> sich regelmäßig Treffen, um Ihr Wissen und Können und die Ergebnisse Ihres
> Wirkens auszutauschen.

Es klingt so, als würdest Du die Freie-Software-Projekte beschreiben, aber die kommunizieren ja eher anders – hauptsächlich über Mailinglisten, Issue-Tracker und natürlich über den Quelltext. Treffen und Konferenzen sind lediglich eine sehr sinnvolle Ergänzung dazu.

Du meinst ja eher die Usergroups und ähnliches. Wo natürlich auch jeweils ein paar Entwickler dabei sein sollten, klar. Aber irgendwie geht das aus deinem Absatz nicht so hervor. Das ist ein plötzlicher Themenwechsel von Firmen/Entwicklerteams zu Usergruppen, der IMHO eine kleine Überleitung benötigt, um wirklich verstanden zu werden.

> Sie sind konstruktiv, für Jede und Jeden (unter den
> üblichen sozialen Gesichtspunkten) zugänglich. Es gibt regionale Treffen,
> landesweite, bundesweite und weltweite Treffen mit Workshops
> (Arbeitstreffen), Vorträgen, Live-Vorführungen, Prüfungen (LPI.org) ..

> .. wie bei einer Elterninitiative für eine Freie Schule, kann “man“ hingehen
> und sofort mitmachen, Fragen, Lernen, sich mit den je eigenen Qualitäten
> einbringen.

Sehr schöne Analogie. Vielleicht sollte man auch noch Parallelen zu Bildungs-Vereinen ziehen. Oder zum Stammtisch.

Auch erwähnenswert finde ich, dass die Gruppen sehr unterschiedlich sind. Einige sind tatsächlich nur kleine Stammtische mit stark wechselndem Personal. Andere sind große eingetragene Vereine.

> Bundesweit verteilte Gruppen, in vielen Städten vertreten sind z.B. die
> sogenannten LUGs – LinuxUserGroups, oder die Erfa-Kreise (Erfa – Erfahrung)
> des CCC, die regelmäßig zu Vorträgen, Workshops oder Treffen einladen und
> Kongresse oder Camps veranstalten.

Sehr schöne Beispiele.

> Meine Vorliebe gilt Skolelinux, dem GNU/Linux für den Bildungsbereich aus dem
> Debian Edu – Projekt. Das zugrundeliegende firmen-unabhängige Debian/GNULinux
> wird von mehr als 1.000 Entwicklern auf der ganzen Welt verteilt und rund um
> die Uhr entwickelt. Skolelinux hat ein Testzentrum in Güterloh und ein Lern-
> und Testzentrum in Berlin im KuBiZ – Kultur- und Bildungszentrum ..

Das ist zu viel auf einmal. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine außenstehende Person mit den viele Fachbegriffen auf einmal umgehen kann. Da entsteht auf jeden Fall ein falsches Bild. Ich würde das drastisch vereinfachen:

„Meine Vorliebe gilt Skolelinux, das ist ein komplett aus Freier Software zusammengestelltes Computersystem, das genau auf die Bedürfnisse des Bildungsbereiches zugeschnitten wurde. Skolelinux selbst wird „nur“ von Menschen entwicklelt, baut jedoch auf der Arbeit von zehntausenden Programmierern auf der ganzen Welt auf. Skolelinux hat ein
 Testzentrum …“

Gruß

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