Freiheit vor Ort: Handbuch kommunale Netzpolitik

Freiheit vor Ort: Handbuch kommunale Netzpolitik

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Ausschnitte & Zitate

S. 13 „Digital Divide/Digitale Spaltung“ bezieht sich hierbei auf die Gräben innerhalb unserer Gesellschaft zwischen den Menschen mit und ohne Internet.

Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass .. Zugang zu neuen digitalen Medien zusammengefasst werden. So geht ein großer Teil der digitalen Kluft auf diverse soziale Klüfte in der Gesellschaft zurück, nämlich dass bestimmte Bevölkerungsgruppen schlechteren Zugang zu bestimmten gesellschaftlich relevanten Ressourcen und Partizipationsmöglichkeiten haben als andere.

S. 19
Der in Graz geborene und in London tätige Medienkünstler und Autor Armin Medosch hat in seinem Buch „Freie Netze“13 die Entstehung des ersten dieser Netze in London beschrieben und dabei die politischen Überlegungen hinter den Projekten betont: Unabhängig von staatlicher Kontrolle und Zensur sollen in den freien Netzen Inhalte getauscht und verfügbare Internetbandbreite optimal genutzt werden. Auf diese Weise soll eine Art Netzwerk-Allmende („Network Commons“) entstehen, die frei nutzbar ist und durch den digitalen Charakter der getauschten Daten – jede Kopie ist genauso gut wie das Original und quasi kostenlos erstellbar und verbreitbar – auch keine Abnutzungserscheinungen zu befürchten hat. Im Gegenteil, je mehr Leute sich an der Netzwerk-Allmende mit ihrem WLAN-Knoten und durch Bereitstellung von Inhalten beteiligen, desto besser, stabiler und leistungsfähiger wird das Netzwerk.

S.22 Abgesehen von der sozialpolitischen Agenda – Teilhabe für alle an der digitalen Internet-Öffentlichkeit und -Gesellschaft – erkennen viele VerfechterInnen von kommunalen freien Netzen auch den ermöglichenden Cha-..
S.23 rakter dieser Netzwerke. Denn ähnlich wie PCs als Universalmaschinen für die verschiedensten Zwecke – als Kommunikations- genauso wie als Gestaltungsmittel, als Konsumations- wie als Distributionswerkzeug – eingesetzt werden können, wirken auch digitale Netze als Katalysator für auf ihnen aufbauende Projekte in Form sozialer Gemeinschaften, zivilgesellschaftlichen Engagements und künstlerisch-intellektuellem Austausches und Diskurses. Voraussetzung dafür sind aber die Freiheit des Zugang und die Neutralität der Technologie gegenüber den im Netz transportieren und verfügbaren Daten.

Aufbau und Betrieb von freien Netzen ist aber auch deshalb immer eine kommunal(politisch)e Aufgabe, weil mit ihnen eine kontinuierliche Rückbindung der prinzipiell globalen „Digital Community“ im World Wide Web an lokale Einrichtungen, Gruppen und Sozialstrukturen verbunden ist. Viele der in diesem Band im Folgenden angesprochenen Themen und Projekte können ihr Potential erst dann zur Gänze entfalten, wenn mit einer kommunalen Netzwerkinfrastruktur die Basis geschaffen ist. Als Beispiel sei hierfür die Verknüpfung realer Gebäude und Orte einer Stadt mit den entsprechenden Informationsseiten der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia mittels an den Objekten angebrachten Strichcodes21 genannt: Ihren vollen Nutzen entfaltet diese „Verlinkung“ der realen Welt mit im Internet frei verfügbaren Inhalten erst dann, wenn sie auch einfach und kostenlos über ein freies Netz vor Ort erreichbar sind. Gerade weil die Nutzung der Infrastruktur eines Freien Netzes nicht im Voraus geplant werden muss, ja nicht einmal soll, sondern der Bevölkerung in Form einer Netzwerk-Allmende zur kollektiv-produktiven Verwertung überantwortet wird, ist die Schaffung dieses kommunalen Möglichkeitsraumes auch kommunale Aufgabe.

S. 25 begonnen hat alles mit dem kommunalen IT-Dienstleister 🙂
– Arbeitsgruppe .. mit dem Ziel Infrastruktur aus-zu-bauen .. nicht Community
-> S. 40 Projektskizze: Offene Netze für öffentliche Räume
-> S. 42 Projektskizze: In Infrastrukturvielfalt investieren

S. 29 Volker Grassmuck – Soziologe und Medienforscher
Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin. Historie: Projektleiter „iRights.info“ und der „Wizards of OS“

„Lokal leben wir. Unsere Körper sind lokal, unser physikalisches Interface zum globalen Netz ist lokal. Das heißt für Kommunalpolitik beispielsweise Zugangsmöglichkeiten zu Rechnern und zum Internet zu unterstützen, zum Beispiel über öffentliche Terminals und freie Funknetze. Das ist eine wichtige kommunale Aufgabe. Auch wenn wir heute über die Welt jetten können, letztendlich ist man immer an einem Ort. Was Lebensqualität ausmacht, ist einfach lokal. Die Dichte des Informationsaustausches ist auf lokaler Ebene natürlich auch eine ganz andere. Wir können per E-Mail über die ganze Welt kommunizieren und dennoch hat ein lokales Zusammentreffen von Menschen – und deshalb macht man Konferenzen wie die Wizards of OS – eine andere Qualität.“

S. 30 .. gegeben .. die digitale Revolution mit den beiden Elementen Produktions- und Distributionsmittel informationeller Güter, also PC und Internet [..]
Tatsächlich ist das Internet sowohl Übertragungs- wie Speichermedium.

S. 31 Wie sieht Missbrauch der Freiheit aus oder wie könnte er aussehen?

Missbrauch bei immateriellen, nicht-erschöpflichen Gütern ist natürlich nicht die Übernutzung wie beim klassischen Allmende-Problem, aber es gibt auch eine knappe Ressource: Die Motivation von Leuten, weiterhin zu solchen freien Projekten Beiträge zu leisten.

S. 32 „Digitaler Umweltschutz“ hat schon was, aber es ist trotzdem noch erklärungsbedürftig.

S. 33 Aber was es weiterhin geben wird, sind Leute, die gute Ideen zum richtigen Zeitpunkt haben. Diese Art von Avantgarde wird es mit Sicherheit weiter geben.

S. 36 .. aber wenn man als Lehrer ohnehin etwas für eine Schulklasse vorbereitet, dann ist es kein Problem, diese Information so aufzubereiten, dass sie 100.000 anderen Lehrern und Schülern auch zur Verfügung steht. Der Lehrer wird dafür bezahlt, solche Sachen zu machen, aber nicht im
Stücklohn. Das heißt, wenn er es für alle macht, verdient er nicht weniger.

S. 40 Projektskizze: Offene Netze für öffentliche Räume
S. 42 Projektskizze: In Infrastrukturvielfalt investieren
S. 43 Freie Funknetze – Freifunk, Funkfeuer und freenetworks.org
S. 44 Projektskizze: Förderung freier Funknetze

S. 45 Kapitel 2 Kommunale Kreativität entfesseln: Unzeitgemäßes Urheberrecht und die Alternative Creative Commmons von Markus Eidenberger und Andreas Ortner

S. 55 CreativeCommons & Copyleft (Share Alike)

S. 61 „Vorbildwirkung beginnt auf der lokalen Ebene.“ – Interview mit Lawrence Lessig
.. viel mehr als Initiator der Initiative „Creative Commons“

S. 65 „Derzeit fehlt es noch am Bewusstsein.“ – Interview mit Gerda Forstner
Städtische Kulturentwicklung der Stadt Linz

S. 71 Projekt: Verwendung und Förderung freier Lizenzen
S. 72 Projektskizze: Verwendung und Förderung freier Lizenzen

S. 73f Projekt: Digitalisierung und Öffnung von Archiven
S. 75f Projekt: Bibliotheken als (E-)Book-on-Demand-Service

S. 77 Kapitel 3 – Gemeinsam Lehren und Lernen – Open Educational Resources in Universitäten, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen von Barbara Hofmann und Rebecca Kampl

Open Courseware ist die freie und offene digitale Veröffentlichung von qualitativ hochwertigen Ausbildungsmaterialien in Kursform

S. 78 Weltweit haben sich bereits mehr als hundert Universitäten, verstreut über die ganze Welt, zusammengeschlossen, um ihre Lehrinhalte und Kursunterlagen im Internet frei und kostenlos zugänglich zu machen.

S. 79 Universität das Internet zur Verbesserung der Lehre nützen könne. Anfangs ging es dem MIT darum, mit Online-Kursen Geld zu verdienen. Das wollte aber partout nicht gelingen: Die Lehrinhalte waren nicht den Bedürfnissen der Außenwelt gerecht aufbereitet, und die erwünschte Nachfrage blieb aus. Eine 1999 für das MIT durchgeführte Studie hatte zudem ergeben, dass der beste Weg zur Verbesserung der Lehre am MIT die Öffnung des Zugangs zu Informationen darstellen würde. „Erst später kam der Vorschlag, aus OCW ein soziales Projekt zu machen und es professionell aufzuziehen“, erzählt Anne Margulies, ehemalige Open-Courseware-Projektleiterin am MIT. „Es bringt nichts, mit engen, geschlossenen Systemen zu arbeiten“. Für Vest ist „Öffnung das, was die Kreativität von SoftwareentwicklerInnen auslöst. Dasselbe kann im Bereich der Lehre passieren.“

S. 80 OER – Open Educational Resources – Durch Vernetzung lernen
„Selbstverantwortung, Kreativität, kritisches Denken, Problemlösungskom-
petenz, Teamarbeits- und Kommunikationsfähigkeiten.“ Matthias Spielkamp (irights.info)

S. 82 Ein OECD-Bericht aus 2007 beschreibt OER bereits als einen dreigeteilten Bereich. Einerseits umfassen OER breitgefächerte Lehr- und Lernmaterialien wie auch Software, um diese Materialien weiterzuentwickeln, zu verwenden und zu verbreiten, und zu guter Letzt freie Lizenzmodelle, die eine Weiterverwendung und -verbreitung unterstützen.17 Die CAPE Town Resolution aus 2007 setzt den OER-Begriff in einen weiteren Zusammenhang:

Open Education beschränkt sich nicht nur auf Lehr- und Lern-
unterlagen. Es stützt sich auch auf offene Technologien, die
kollaboratives, flexibles Lernen und den freien Austausch von
Unterrichtspraktiken fördern, was wiederum Lehrenden erlaubt,
auf die besten Ideen ihrer KollegInnen zurückzugreifen. Es wird
in Zukunft vielleicht auch neue Ansätze zur Qualitätssicherung,
Akkreditierung und Kollaboration enthalten.18

Apropos Lizenmodelle: Dass der Begriff nicht nur an die freie Software-Bewegung rund um Richard Stallman erinnert, sondern durchaus mit dieser eng verknüpft ist, machen immer wieder aufkeimende Diskussionen rund um den Begriff „open“ versus „free“ deutlich (siehe auch Kapitel 4, S. 107)

S. 83 F/OER – Free and Open Educational Rresources
„Teachers Without Borders“ („Lehrer ohne Grenzen“)

S. 84 Die UNESCO fasst mehr als 700 Mitglieder aus 105 Mitgliedsstaaten (67 davon sind Entwicklungsländer) zu einer UNECSO OER Bewegung zusammen.24 Diese soll den Raum für weltweite Diskussionen öffnen und ein gemeinsames Datenarchiv schaffen im Rahmen eines OER Wiki. Training für Notsituationen wie „Eine temporäre Schule bauen“ bietet das OER-Projekt von Teachers without Borders.25 Dort stellen 25 Fachrichtungen ihr Wissen zur Verfügung. In eine ähnliche Richtung geht auch das neuseeländische WikiEducator-Projekt,26 dessen ambitioniertes Ziel es ist, bis 2015 das gesamte Schulwissen der Welt online zu stellen. Weitere Beispiele für WikiEducator-Initiativen ist die VUSCC-Initiative27 (Virtual University for Small States of the Commonwealth), ein Netzwerk von 30 Common-wealth-Staaten, die offene Bildungsressourcen zusammentragen.

Dass sich darüber hinaus bereits Geschäftsmodelle entwickeln und Fuß fassen, zeigt ein Schulbuchprojekt in den USA. Unter dem Titel „Flat World Knowledge“28 haben sich zwei ehemalige Schulbuch-Herausgeber an den Versuch gewagt, Schulbücher unter einer Creative-Commons-Lizenz (meist BY-NC-SA) zu veröffentlichen und auch auf deren Homepage zum Durchblättern anzubieten. Über 40 Bücher finden sich dort bereits im Katalog – diese können den eigenen Bedürfnissen entsprechend für verschiedene Geräte sowie farbig oder nicht-farbig heruntergeladen werden. Ebenso steht es Lehrenden frei, die Schulbücher zu bearbeiten und anzupassen, oder beispielsweise nur einzelne Kapitel herauszunehmen.

Die Entwicklungen machen aber nicht vor Schulbüchern halt. Als eine der ersten hat sich in Utah eine staatlich anerkannte „Open High School of Utah“29 (OHSU) gegründet, die ihre Lehrpläne als offene Bildungsressource veröffentlichen und rein auf offene Bildungsressourcen zurückgreifen wollen. Nach DeLaina Tonks, Direktorin der Schule, gibt es bereits viele InteressentInnen, die nur auf die Veröffentlichung der Lehrpläne warten

S. 85 CC-Lizenzen stellen den infrastrukturellen Kitt der Open-Education-Bewegung dar, sie vereinen, was ansonsten möglicherweise disparat und unorganisiert wäre, unter einem gemeinsamen rechtlichen Rahmen.

S. 86 .. nicht nur juristische Hürden blockieren den Weg zu einer breiteren Akzeptanz von OER. Das OECD Centre for Educational Research and Innovation (CERI) sieht solche ebenso in technischen (Breitbandausbau), ökonomischen (fehlende Ressourcen, um in Soft- und Hardware zu investieren), sozialen (Fähigkeit, diese Technologie zu verwenden) und auch idealistischen Belangen (Lehrpersonal anerkennt die Wichtigkeit nicht). Hinzu kommt noch das Problem fehlender, vor allem finanzieller Nachhaltigkeit von OER-Projekten.35 So verweisen Wiley und Gurrell auf beendete OER-Projekte, bei denen – unter anderem – die Finanzierung nicht sichergestellt werden konnte.

S. 89 Ein Problem vieler lokaler Initiativen bleibt aber, dass viele in ihren Bemühungen das sprichwörtliche Rad immer wieder neu erfinden möchten, oft eigene (ungenügende) Ressourcen und Energien in den Aufbau verschiedenster Projekte und Materialien stecken, anstelle an bereits vorhandenen großen Netzwerken wie dem OpenCourseWare Consortium zu parti .. S. 90 zipieren oder an fachspezifischen Netzwerken wie dem österreichischen Mathematik-Schulportal41 mitzuwirken. Gerade im Bereich von Lizenzen ist dieser Hang zu Parallelentwicklungen und Sonderwegen fatal, da große Lizenzvielfalt die Verknüpfbarkeit und die Verbesserung von Lehr- und Lernunterlagen behindern. Offene Bildungsressourcen bieten ein so breites Betätigungsfeld, dass sich die Frage unwillkürlich aufdrängt: „Wo fang’ ich bloß an?“ Glücklicherweise machen die in diesem Artikel erwähnten Plattformen in einer Reihe von Videos eine Menge konkreter Vorschläge, wie sich diese Frage beantworten lässt.

S.91 „Offene Systeme sind die Zukunft.“ – Interview mit Anne Margulies
Leiterin des Open Courseware-Programms am Massachusetts Institute of Technology (MIT)

Wie lautet Ihre Definition von Open Courseware? Was ist zentral, wo sind die Grenzen?
Open Courseware ist die freie und offene digitale Veröffentlichung von qualitativ hochwertigen Ausbildungsmaterialien in Kursform. Mit Hilfe des Internets hat MIT Open Coursware (OCW)Lehrmaterialen seiner ProfessorInnen, Lehrenden und Studierenden auf der ganzen Welt – insbesondere auch in den Entwicklungsländern – zugänglich gemacht. Sie alle können nun diese Unterlagen entweder für die Entwicklung eigener Kurse nutzen oder für die individuelle Aus- und Weiterbildung. Insofern hat MIT OCW keine Grenzen, ist wirklich global. Die OCW-Website (ocw.mit.edu) wurde seit ihrem Start am 30. September 2002 von Personen aus 215 Ländern besucht und Materialien wurden inzwischen in mindestens zehn Sprachen übersetzt.

S. 95 Als Beraterin: Welchen Rat würden Sie kleinen europäischen Universitäten geben, die selbst Open Courseware anbieten wollen? Bitte nennen Sie uns Ihre drei wichtigsten Punkte!

Erstens gibt es mit der Universität Klagenfurt bereits eine Universität, die Mitglied im OCW Consortium ist und vielleicht als Vorbild dienen könnte.

Zweitens glauben wir am MIT, dass die Vorteile und Chancen von OCW die Kosten und Bedenken bei weitem überragen, und wir haben bewiesen, dass die Probleme handhabbar sind. Wir haben sogar ein „How To Create an OpenCourseWare“-Paket auf unserer Homepage platziert.42 Wir hoffen, dass unsere Erfahrungen den Lernprozess von nachfolgenden Einrichtungen verkürzen.

Drittens erfordert Open Courseware den Einsatz der ProfessorInnen für die Lehre und die Weitergabe von Wissen. Die Mithilfe zumindest einer Kerngruppe des Lehrkörpers ist ein zentraler Faktor bei der Etablierung eines Open Courseware-Programms.

S. 97 „Mit frei zugänglichen Unterrichtsmaterialien Bildung verbessern.“ – Interview mit Monika Andraschko und Thomas Lumplecker

Education highway, kurz „eduhi“, ist der zentrale Bildungsserver Oberösterreichs. Was kann man sich genau darunter vorstellen?
Education highway betreibt mit eduhi.at und schule.at Internetportale, die Informationen zum aktuellen Bildungsgeschehen sowie Unterrichtsmaterialien zur Verfügung stellen. LehrerInnen und bildungsinteressierte Personen können sich informieren, die aufbereiteten Unterrichtsmaterialien herunterladen und im Unterricht bzw. zur Vorbereitung einsetzen. In Gegenstandsportalen werden für den Unterricht geeignete Materialien eines Faches gesammelt. Weil wir viel Wert auf Aktualität legen, gibt es auch „Wochenthemen“, die jede Woche aktualisiert und erweitert werden.

S. 100 Was sind andere Hindernisse und Probleme, auf die Sie im Rahmen Ihrer Arbeit stoßen?
Naja, oft fehlt es schon an der Grundausstattung der Schulen. So verfügen die Schulen zwar über einen Internetanschluss, aber mit Internet verbundene Klassenzimmer sind in Österreich noch lange keine Selbstverständlichkeit. Oft ist es so, dass Klassen getauscht werden müssen, damit Internet im Unterricht verwendet werden kann. Eine wichtige Frage, die uns seit unserem Bestehen begleitet, ist natürlich die Frage, wie organisiere ich, dass die Leute das auf unseren Portalen finden, was sie brauchen. Dafür ist einerseits ein hoher Bekanntheitsgrad notwendig, aber auch eine übersichtliche Gestaltung des Angebots. Um die Bereitschaft der LehrerInnen zu wecken, wäre es wichtig, die mit Internet verbundenen Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung bereits in der LehrerInnenaus- und -weiterbildung mit einzubeziehen. Denn wie gut das Werkzeug, das wir anbieten, wirklich ist, zeigt sich auch daran, wie oft es tatsächlich im Unterricht zum Einsatz kommt.

S. 101f Projekt: Öffnung der universitären Lehre
S. 103f Projekt: Open Educational Resources an Schulen

Kapitel 4 Freie Software im öffentlichen Sektor – Chancen und Aufgaben auf lokaler Ebene
Leonhard Dobusch und Jakob Huber

S. 108 Vergleichstabelle: Closed Source Software & Free/Libre/Open Source Software

S. 109 Eine kurze Geschichte freier Software

Lesezeichen S.

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